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"Mochte schon als Kind Luftballons"
"Eine Leiter ist keine Treppe"
BLOON

Bochums Innenstadt. Es dämmert schon. Wir laufen durch eine der kleineren Straßen. Etwas ist heute anders als sonst. Aus einer schmalen Lücke zwischen zwei Häusern leuchtet es geheimnisvoll heraus. Beim Näherkommen sehen wir ein strahlendes Objekt, das über dem Boden schwebt. Leute schauen hinauf. Was könnte das sein? Neugierig nähern wir uns weiter. Eine hell erleuchtete, transparente Blase hat sich zwischen zwei Häuser gequetscht. Leise Musik dringt aus dem Inneren. Man sieht junge Leute seltsam federnd auf und ab gehen.

24 JULI 2016 - Tag 1
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23 JULI 2016 - BLOON
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23 JULI 2016

18 Uhr Hugo-Schultz-Str 65, Bochum Ehrenfeld

22 JULI 2016
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JULI 2016 - PWYM
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"Die App zur Daten-Übertragung steht!" Sandro Engel

Für die Neugierigen unter euch, hier ein kleiner Vorgeschmack auf die APP der Hildesheimer.

JUNI 2016 - AUFTAKT
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Eine Telefonzelle als Badezimmer?

Wir wagen den Umbau.

JUNI 2016 - AUFTAKT
JUNI 2016 - BALLTOOL
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Das Herz funkt!

Als Steuerung der Bilder in der BLOON gibt es eine ganz eigene Steuerung

MAI 2016 - PROJEKTIONSTEST II
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Erste Beamer-Tests. Wow!

APRIL 2016 - PROJEKTIONSTEST I
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Ideenfindung

oder auch "Wie bekommt man eigentlich ein Bild auf eine Folie?"

JANUAR 2016 - OFFENE DISKUSSIONSRUNDE
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Gebärmutter, Künstliche Intelligenz, Blase, Ballon – na was denn nun? Ob Soziologieprofessor, Psychologiestudent, freischaffender Künstler oder der Kerl von nebenan – Anklang und Interesse stiftet BLOON allemal!

DEZEMBER 2015 - AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG

„Ach, und ich dachte ihr würdet nur basteln!“

Schubladen wurden wieder geschlossen, Vorurteile widerlegt, das Kunstmuseum war so voll, wie lange nicht mehr und vom Wein war auch nichts mehr zu sehen – rund um ein voller Erfolg.

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DEZEMBER 2015 - PRESSEKONFERENZ
NOVEMBER 2015 - GASTKRITIK BECKER SCHMITZ + PASCAL BRUNS

„Da findet man ja nichts, da fehlt mir aber das Menü.“ - Bruns

„Ach quatsch, das macht das ganze erst interessant, bei mir muss man auch suchen. Das macht doch Spaß!“ - Becker Schmitz

Eigentlich sollte diese Treffen zu mehr Klarheit führen, jedoch erwies sich dies als schwieriger als gedacht. Becker Schmitz und Pascal waren ganz eindeutig nicht der gleichen Meinung. Der eine suchte vergebens nach Klarheit und Struktur und der andere fand sein Spiel wieder und verlor sich auch gleich darin. Vom Spielerischen inspiriert erklärten sie uns mit einer großen Portion Enthusiasmus und Entdeckerfreude ihr derzeitiges Projekt „Hold the Line“.

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NOVEMBER 2015 - GEREON BAUM (TECE)

„Ich hatte keine Ahnung, was auf mich zukommen wird.“ - Baum

Ahnungslos und eher mit Skepsis hörte er sich die Projektidee an, doch mit jeder weiteren Erklärung stieg die Begeisterung, bis er nahezu aufsprang, zur Tafel eilte, erste Ideen skizzierte und in einen Redeschwall verfiel. Ab da war sein Enthusiasmus nicht mehr zu bremsen und erklärte voller Eifer, dass wir gleich nächste Woche starten könnten. Er ist mit an Bord!

SEPTEMBER 2015 - CITYLEAKS KONGRESS

„Und was ist, wenn wir mehr als zehn Minuten brauchen?“ – „Dann gibt’s die Rote Karte!“ Wir bedanken uns herzlich für die Einladung zu diesem durchaus unerwarteten Event und hoffen, dass die tolle Thekendame noch heile nach Hause gekommen ist.

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AUGUST 2015 - WIEN + LINZ + ARS ELECTRONICA
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Thomas Herzig holt uns mit seinem alten Mini Cooper in Wien ab. Alex und David sitzen hinten. Das Auto ist sehr klein aber frisch lackiert. Wir fahren auf´s österreichische Land in Thomas Atelier. Eine alte Scheune mit seltsam anmutenden Formen auf einer Wiese. In Linz angekommen treffen wir Stefan Wölwer aus Hildesheim der zufälligerweise auch zur Eröffnung der Ars Electronica nach Linz gereist ist. David und Alex erläutern die Idee BLOON zu einer urbanen Kommunikationsplattform zu machen und die Grenzen zwischen Innen und Außen zeitweilig außer Kraft setzten. Mitten in der Nacht fahren wir zurück nach Wien. Es regnet stark, so stark, dass die Scheibenwischer es nicht mehr schaffen. Alle Fenster beschlagen, zeitweilig gerät der Mini ins rutschen. Weder die blinkende Autobahnanzeige „Vorsicht Falschfahrer“, noch das Aquaplaning oder die beschlagenen Scheiben verursachen Unruhe. Alex und David schlafen. In den frühen Morgenstunden erreichen wir Wien. Schade nur, das niemand mehr Lust hat mit mir in die American Bar zu gehen.

MAI 2015 - AUSSTELLUNG - RUHRUNIVERSITÄT BOCHUM

Modelle hängen von der Decke, Studenten die eigentlich nur einen Kaffee trinken wollten, streunen plötzlich herum und vergessen ihre Vorlesung und verfeinern unsere Arbeiten mit Fettfingern und Kaffeeflecken. Vielen Dank – der Testlauf ist geglückt.

MÄRZ 2015 - SKYPEINTERVIEW - HENNI BOGAAD

Ein ganz sympathischer Zeitgenosse mit einem hübschen Atelier und einem wunderbaren Gärtchen, welches wir durch die Gunst des 21. Jahrhunderts wahrnehmen durften. Ach, und was brauchen Studenten heutzutage noch zum Leben? Hennis Weltreise und unserer Umfrage nach bloß ein Bett, einen Laptop und einen Internetzugang.

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FEBRUAR 2015 - BERLIN

Geladen von blauen Lederschuhen, die unter dem Tisch hervorblitzen, einem überzeugend verschmitzten Lächeln und jeder Menge Erfahrung, Energie und Lebensmut, verlassen wir frisch und motiviert das Haus Rucker-Co, um uns die eine oder andere spitzfindige Idee und technische, sowie behördliche Umgangsart durch Raumlabor auf den Weg geben zu lassen, begeben uns gemeinsam mit Claus Wohlgemuth auf die Suche nach einer gemütlichen Kneipe, und versuchen unser von Eindrücken innerlich explodierendes Wochenende Revue passieren zu lassen, welches uns doch noch nicht recht gelingen mag. Danke dafür – wir kommen wieder !

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Januar 2015 - Jurysitzung + Preisvergabe

Anlässlich seines 50-jährigen Bestehens lobte das Studentenwerk Bochum einen hochschulinternen Wettbewerb aus. Studenten hatten die Aufgabe innovative Formen studentischen Wohnens zu entwickeln. Der Wettbewerb wurde in dem Wahlpflichtmodul „Innenraum: Raum machen“ im Fachbereich Architektur der Hochschule Bochum bearbeitet. Die Aufgabe beinhaltete den Grundgedanken eine neue „Stadt“ innerhalb der bereits existierenden urbanen Strukturen zu schaffen. Die Studenten sollten sich mit Bochums ungenutzten Räumen beschäftigen. Grundstücke, die für den „normalen“ Immobilienmarkt unbrauchbar erscheinen, sollten durch Umdeutung in ein neues Licht gerückt werden. Zunächst hatten sie sich mit den Dachlandschaften Bochums auseinander zu setzen und der Frage nachzugehen, wie man studentisches Wohnen auf den Dächern der Stadt mit den vielen Leerständen im Erdgeschoss verbinden könnte. Im Wesentlichen sollte studentisches Leben in die Innenstadt gebracht werden. Von den vielen Studentenwohnheimen des Studentenwerkes liegt keines in der Stadt, die Wohnheime sind dem Campus angegliedert und liegen weit vor den Toren der Bochumer Innenstadt. Dass von 360 000 Einwohnern etwa 40 000 Studenten sind, also jeder neunte Einwohner Student ist, stellt ein großes, lebendiges Potential für eine Stadt dar, die gerade dabei ist, sich neu zu erfinden. Am 14.1.2015 traf sich die Jury an der Hochschule Bochum zur Begutachtung und Beurteilung der Studentenentwürfe. Als Preisrichter kamen zusammen: Herr Lüken (GF Akafö), Prof. Katharina Feldhusen (Hochschule Bochum), Claudia Thümler (Lehmbruckmuseum Duisburg), Stephanie Ernst (Szenografin), Agnes Giannone (Hochschule Bochum).

Platzierungen:

1. Preis - Generation Garage: Alexander Rakow und Julius Frodermann

2. Preis - Luftschluss: David Keuer (Empfehlung der Jury zur Realisierung eines 1:1 Modelles)

3. Preis - Heimatnähe: Chantal Penzkofer und Johan de Buhr

3. Preis - Accordion City: Elisa Jakaytis und Kim Stolfik

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